Kein Ort, an dem etwas verloren geht.
Der Raum unter den GeSCHICHTen bewahrt seinen Ursprung.
Was verschwindet, fällt nicht aus der Welt.
Es sinkt tiefer in die eigene Quelle.
Vor jedem Bild von dir
gab es eine Bewegung ohne Gesicht,
ein stilles Werden ohne Spiegel.
Die Erinnerung der Idee kennt ihren Anfang.
Jeder Ausschnitt trägt die Spur eines Morgens.
Du bist nicht das Zeichen, das du suchst.
Du bist der die Leere vor dem Wort.
Die offene Stelle vor jeder Form.
Nichts zerbricht im Innersten.
Es entfernt sich nur von der Hand, die es halten wollte.
Die Leere kennt kein Ende.
Sie bleibt stiller Raum für das Unbenannte.
Unter allen Vorstellungen von dir
schläft ein altes Lied.
Ein Klang ohne Ursprung,
jenseits der Erinnerung.
Ein Schweigen mit verborgener Tiefe,
wirft keinen Schatten.
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text u. bild m.w.
