magische augenblicke,
in denen die welt aufhört,
sich selbst zu erklären.

sie liegt still in sich
und hat nie ihre orientierung verloren.
darin lässt sich viel wahres finden.

ein rest von himmel
kehrt zurück
aus der tiefe.

vergangenes licht
findet seinen ort,
an dem es noch verweilen darf.

wir sehen uns in dingen,
die uns nicht kennen.

dem fremden wird vertraut,
wenn es nichts von mir verlangt.

alles, was fällt,
bleibt für eine zeit.

ein feines zeichen genügt,
um ein ganzes jahr
im inneren zu öffnen.

ich denke an die zeit,
die keine schritte macht.
an das leben,
das uns verlässt,
während wir glauben,
es ließe sich halten.

erinnerung als form
des wassers
des himmels
der erde
der luft

sie bewahrt nichts.
und doch gibt sie all das zurück,
was wir nie besessen haben.

für einen stillen augenblick
ist die welt ohne namen.

ich bin darin
nicht verloren.

alles ist darin
geborgen.

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text u. b ild m.w.